Ministerin Diana Stolz

Hessisches Landesamt für Gesundheit und Pflege

Fünfte Bewerbungskampagne startet am 1. Februar 2026

Hessen setzt Landarztprogramm fort und stärkt den Öffentlichen Gesundheitsdienst.

Gesundheitsministerin Stolz ruft angehende Medizin-Studierende auf, Landarztquote und Quote Öffentlicher Gesundheitsdienst zu nutzen:
Vom 1. bis 28. Februar bewerben und ab dem Wintersemester 2026/2027 Medizin studieren
„Die Patientinnen und Patienten brauchen ihre Ärztin und ihren Arzt im ländlichen Raum und wir alle einen gut aufgestellten öffentlichen Gesundheitsdienst – die persönliche und fachspezifische Eignung stehen im Fokus der Bewerbungen“

Wiesbaden. Gesundheitsministerin Diana Stolz hat Interessierte heute dazu aufgerufen, sich im Rahmen der Landarztquote und der Quote für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) auf ein Medizinstudium zu bewerben. „Die Patientinnen und Patienten im ländlichen Raum brauchen ihre Ärztin und ihren Arzt. Bewerberinnen und Bewerber, die als Landärztin oder Landarzt arbeiten möchten, können sich für das entsprechende Studienplatzprogramm bewerben. Das gleiche gilt für die ÖGD-Studienquote, die den Einstieg in die spannenden und vielfältigen Einsatzfelder des ÖGD ermöglicht. Ein starker ÖGD ist das Rückgrat unserer gesellschaftlichen Gesundheitssicherheit und unverzichtbar für die gesundheitliche Chancengleichheit aller Bürgerinnen und Bürger“, erklärte Stolz.
Vom Sonntag, 1. bis Samstag, 28. Februar 2026, läuft die Bewerbungsphase auf einen der quotierten Plätze für ein Studium der Humanmedizin im Wintersemester 2026/2027. „Wenn Sie Medizin studieren wollen, um anschließend als Hausärztinnen und Hausärzte im ländlichen Raum oder als Fachärztinnen und Fachärzte in einem Gesundheitsamt zu arbeiten, bewerben Sie sich auf einen der Studienplätze.“ Dafür werden bis zu 7,8 Prozent der hessischen Medizinstudienplätze reserviert, 6,5 Prozent für spätere Landärztinnen und Landärzte (WS 2025/26: 74 Plätze) sowie 1,3 Prozent (WS 2025/26: 15 Plätze) für eine spätere Beschäftigung in einem der 24 hessischen Gesundheitsämter.

Die Landesregierung hatte diese Möglichkeit im Jahr 2022 geschaffen, um den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) und die hausärztliche Versorgung in Hessen zu stärken.

„Gesundheit darf nicht vom Wohnort abhängen“, betonte Stolz. „Für eine zukunftsfeste und qualitativ hochwertige medizinische Versorgung auch auf dem Land sowie für einen starken Öffentlichen Gesundheitsdienst sind die Landarzt- und die ÖGD-Quote ein wichtiger Baustein.“

In dem zweistufigen Auswahlverfahren für diese Studienplätze steht nicht der Notendurchschnitt der Bewerberinnen und Bewerber im Vordergrund, sondern die persönliche und fachspezifische Eignung. Hilfreich sind zum Beispiel erworbene Erfahrungen in einschlägigen Ausbildungen, beruflicher Tätigkeit, im Ehrenamt oder Freiwilligendienst. 2024/25 sind 76 Studierende auf dem „Hessischen Weg“ in das Medizinstudium gestartet. „Ich möchte den von der Hessischen Landesregierung eingeschlagenen Weg, diese beiden Facharztrichtungen zu fördern, zielgerichtet voranbringen“, so die Gesundheitsministerin abschließend.

Während des Studiums werden die Studierenden von den drei beteiligten hessischen Universitäten Frankfurt am Main, Gießen und Marburg besonders unterstützt und so auf ihr späteres Wirken gezielt vorbereitet. Neben bereits bestehenden Angeboten ist ein begleitendes Schwerpunktcurriculum ab dem ersten Semester ein wesentlicher Baustein des Programmes.

Die Studienplätze werden in einem zweistufigen Bewerbungs- und Auswahlverfahren durch das Hessische Landesamt für Gesundheit und Pflege (HLfGP) vergeben. Studienstart ist im Oktober 2026.

Am Dienstag, den 3. Februar 2026, bieten die Universitäten um 19 Uhr eine Fragestunde an. Eine Einwahl ist hier möglich:

https://uni-frankfurt.zoom-x.de/j/63320649362?pwd=pGd5vYVKe7Ua8RwBL7JaTCisACY6dl.1Öffnet sich in einem neuen Fenster

Weitere Informationen sowie das Bewerbungsportal finden Sie unter:
https://hlfgp.hessen.de/medizin-studieren

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