Im Mittelpunkt des Treffens stehen Themen wie Krisenvorsorge und -management, Digitalisierung, organisatorische Fragestellungen sowie Grundsatzfragen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD). Unter anderem referiert Dr. Antje Streicher von der Überwachungsstelle für öffentlich-rechtliche Aufgaben des Sanitätsdienstes der Bundeswehr West über die Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsämtern und Bundeswehr, Alexander Schaposchnikov vom Hessischen Städtetag berichtet über die Aufgaben der Kommunen in der Krise.
Um die Förderrichtlinien Kinder- und Jugendgesundheitsdienst im Netzwerk Frühe Hilfen, bei denen die Zusammenarbeit zwischen ÖGD und Jugendhilfe im Mittelpunkt steht, geht es in einem Vortrag von Sabine Stahl (Hessisches Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege). Die Veranstaltung soll Raum bieten für kollegialen Austausch, fachliche Impulse und die Abstimmung gemeinsamer Vorgehensweisen mit dem Ziel eines einheitlichen Verwaltungshandelns.
HLfGP: Verlässlicher Partner der kommunalen Gesundheitsämter
„Unsere Gesundheitsämter leisten Tag für Tag unverzichtbare Arbeit für die Menschen vor Ort in unserem Bundesland – und Krisen machen nicht an Landkreisgrenzen Halt“, betonte HLfGP-Präsidentin Regine Bresler. Der regelmäßige Austausch mit den Leitungen der Gesundheitsämter sei ein zentraler Baustein für einen leistungsfähigen und zukunftsorientierten öffentlichen Gesundheitsdienst. „Als Landesgesundheitsbehörde sehen wir es als unsere Aufgabe an, hierfür geeignete Plattformen zu schaffen und die Gesundheitsämter in ihrer wichtigen Arbeit bestmöglich zu unterstützen“, sagte die HLfGP-Präsidentin.
Das HLfGP versteht sich als verlässlicher Partner der kommunalen Gesundheitsämter und setzt sich für eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit ein. Durch den kontinuierlichen Dialog sollen erfolgreiche Ansätze schneller verbreitet, Herausforderungen frühzeitig adressiert und die Vernetzung im öffentlichen Gesundheitsdienst langfristig gestärkt werden.